Rajas of the Ganges

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Art des Spiels: Strategiespiel
Spieleranzahl: 2-4
Alter: ab x Jahren
Spieldauer: 45-75 Minuten
Schwierigkeit: 4/5
Verlag: Huch
Autor: Inka u. Markus Brand

 

Kurzspielregel / Kurzspielregel (druckerfreundlich)

Spielregel / Erklärvideo

Regelfrage

 

Rajas of the Ganges – Geld und Ruhm

Was ist das denn Buntes? Sind wir hier in Indien oder was? Ja, richtig! Wer sich den Spielplan von Rajas of the Ganges anschaut, sieht erst einmal nur bunt. Mit AquaSphere hat der Illustrator Dennis Lohausen bereits gezeigt, dass er sehr bunt malen kann, auch bunter als das Auge verträgt. Das ist hier leider wieder ein wenig der Fall, auch wenn es thematisch passt.

Aber das Auge gewöhnt sich daran und im Prinzip ist der Spielplan auch wirklich sehr hübsch und hinter dem Bunten versteckt auch funktional aufgebaut. Das Erfolgsautorenpaar entführt uns ins Indien der Mogulzeit. Wir möchten unsere Provinz ausbauen und dadurch (ruhm)reich werden.

(Ruhm)reich? Genau reich an Ruhm und reich an Geld. Denn auf zwei entgegen gesetzten Skalen bewegen sich unser Ruhmmarker und Geldmarker. Und es liegt ein hier ein Wettrennspiel vor. Denn dem Spieler, dem es zuerst gelingt, dass sich seine Marker treffen gewinnt. Und dies ist etwas Besonderes. Rajas of the Ganges ist nicht nur das x-te Strategiespiel mit den üblichen Mechanismen, sondern es fühlt sich durch den Rennmechanismus anders als alles bekannte!

Um dies zu erreichen, bedienen wir uns vieler geschickt verzahnter Mechanismen. Mittels Worker’s Placement (Arbeiterfiguren einsetzen) aktivieren wir Aktionen durch die wir Würfel erhalten. Oder wir gehen in den Steinbruch und bauen unser Provinz aus, wobei die Plättchen die wir dazu kaufen wieder mit Würfeln bezahlt werden müssen. Wir können mit einem Schiff vorwärts fahren oder die Hilfe von Personen anwerben und benötigen dazu Würfel bestimmte Zahlen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Vieles ist geschickt miteinander verzahnt.

Es gibt also vieles zu bedenken. Wir möchten eine möglichst effiziente Ruhmes- und / oder Geldmaschinerie aufbauen. Aber die Zeit rennt … Die Mitspieler, die nicht erst aufbauen, sondern direkt Ruhm und Geld scheffeln rennen uns davon. Können wir das noch aufholen?

Rajas of the Ganges gelingt es mit eingängigen, recht einfachen Spielregeln und geschickt verwobenen Mechanismen durch den Rennmechanismus Spieltiefe und viel Spannung aufzubauen. Für ein wenig geübte Spieler ist das Grundspiel problemlos spielbar. Für Vielspieler bieten zwei Module noch zusätzliche Spieltiefe.

 

Rene' Puttin

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